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Warum husten wir?

Ein gesunder Mensch hustet nicht es sei denn er hat sich verschluckt oder wird mit Reizstoffen in der Atemluft konfrontiert. Husten ist eine natürliche Schutzfunktion unseres Körpers. Mit dem Husten befreien sich die Atemwege von Fremdkörpern. Besondere Nervenfasern leiten die Information, dass der Mensch husten soll, an das so genannte Hustenzentrum weiter. Wenn der Hustenreiz stark genug ist, wird im Hustenzentrum die Reaktion Husten ausgelöst. Die Luft wird dann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 km/h (vgl. Pschyrembel, klinisches Wörterbuch) aus der Lunge ausgestoßen. Der Husten entfernt alles, was die Lunge gefährden könnte.

Verständlich, dass ein derart heftiges Ausstoßen die Schleimhäute der Atemwege belastet und jedes unnötige Husten, wie z.B. beim trockenen Husten bzw. Reizhusten vermieden werden sollte.

Die medikamentöse Hustentherapie bei einer Erkältung, einem grippalen Infekt oder der richtigen Grippe richtet sich nach dem klinischen Erscheinungsbild des Hustens. Hierfür unterscheidet man primär in zwei Hustenarten, den trockenen Reizhusten und den produktiven Husten.

Wie ein typischer Verlauf eines Erkältungshustens aussieht, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Ihr Husten - Identifizierer.

Er hilft Ihnen bei einer groben Unterscheidung von trockenem und produktivem Husten. Wie? Machen Sie den 30-Sekunden-Husten-Test.

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